Overview

„Weltschmerz“ ist ein poetischer Kurzfilm über die Melancholie der eigenen Unzulänglichkeit als Folge der menschlichen Destruktivität. Der Film zeigt drei Personen und ihren Umgang mit Depressionen und dem Ende der Welt. Er basiert auf einem Gedicht über das Gefühl der Hoffnungslosigkeit angesichts der gegenwärtigen ökologischen Situation und der unumkehrbaren Folgen für künftige Generationen.
Die Geschichte spielt im Jahr 2050. Bis dahin wird die Klimakrise unser Leben stark beeinträchtigen. Darüber hinaus müssen sich die drei Protagonisten auch mit ihren inneren Dämonen auseinandersetzen. „Weltschmerz“ ist ein Coming-of-Age-Film, denn die Figuren stehen alle vor einer grundlegenden und lebensverändernden Entscheidung. Der Filmtitel ist ein deutsches Wort, das den Nagel auf den Kopf trifft. Er beschreibt das Gefühl des Schmerzes über die Vergänglichkeit des irdischen Ruhmes. Am Ende des Films kommen die Figuren zu einer neuen Einsicht und sind gereift.

  • Runtime: 3 minutes 55 seconds
  • Project Title: Weltschmerz
  • Category: Fiction Short Films
  • Project type: Animation, Short, Student, Television
  • Genres: Drama, Environmental, Short, Student, Low Budget, Female Filmmaker, Female Director
  • Completion Date: July 9, 2019
  • Country of Origin: Germany
  • Country of Filming: Germany
  • Language: English
  • Aspect Ratio: 1,33 : 1
  • Film Color: Color
Lisa Mausbach

Director Biography - Lisa Mausbach

Mein Name ist Lisa Mausbach, ich wurde 1995 geboren und wuchs in einem kleinen Dorf auf. Vor kurzem habe ich meinen Bachelor-Abschluss in Regie in zeitbasierten Medien an der Universität Mainz gemacht. Als Teenager habe ich die Leidenschaft für Kameras entdeckt, und dieses Gefühl ist mir bis heute geblieben. Für mich gibt es kein vergleichbares Gefühl, wie ein Projekt zu beenden, das mir am Herzen liegt. In jedem Projekt sehe ich eine Chance zu wachsen, denn das Wichtigste ist, seine Kreativität auszuleben, auch wenn man scheitert. Zurzeit habe ich ein Studium der Fotografie an der FH Dortmund begonnen.

Director Statement

Ich sehe viele Parallelen zwischen den Bereichen Film und Foto, besonders wenn es um die kreative Ausrichtung geht. Man schafft Bilder, die Geschichten erzählen. Ich möchte Geschichten erzählen, die den Betrachter aus seiner Komfortzone herausholen. Ich denke, die Komfortzone ist der langweiligste Ort. Ich arbeite selten mit einem soliden Drehbuch. Ich möchte, dass sich die Schauspieler frei fühlen und ihnen Raum zur Improvisation und Kreativität geben.